Am Hopp de Bäse in Interlaken 1. April 2006

Ursprung und Geschichte

2017

Die „Quattro maestri“, heute "Tre-maestri"

 Was da vor mehr als zwei Jahrzehnten aus purer Freude am Musizieren entstand, bildet noch heute den Charakter dieser Gruppe. Die  Malterser Tafel- und  Tanzmusik-Formation „Tre- maestri“ besteht seit nunmehr 35 Jahren.

Der Ursprung der "Quattro maestri"  ist in den Malterser Schulskilagern in Sörenberg zu finden. Anfang der 80er-Jahre vereinten sich die drei Lehrer Seppi Aregger (Akkordeon), Peter Bachmann (Querflöte) und Heiri Thürig (Trompete) zu einer Musikformation, um die Schülerinnen und Schüler wirkungsvoll zu Bett zu bringen und ab und zu die Skihütten in ausgelassene Stimmung zu versetzen (sprich: Schwarzenegg!). Was im kleinen Rahmen begann, weitete sich alsdann immer mehr aus und es wurde Verstärkung nötig: Mit Emil Frey stiess zwar kein vierter Lehrer dazu, immerhin aber ein Psychologe, welcher seine Berufserfahrungen und sein Können – so wird gemunkelt – schon ab und zu im pädagogischen Kreis einbringen konnte. Von nun an nannte sich das Quartett „Quattro maestri“ und erfreute sich über Engagements an Hochzeiten, Geburtstagen und sonstigen Jubiläen praktisch in der ganzen Deutschschweiz. Das Repertoire ist von den persönlichen Vorlieben jedes einzelnen Musikers geprägt. So ergibt sich die breite Palette von Tafelmusik über Evergreens, Dixies, Folks aus aller Welt, Walzer, Tangos, Cha-Cha-Cha, Schweizer Volksmusik bis Rock’n’Roll usw.

 Nach nunmehr 35 Jahren sind zwar einige Instrumente etwas älter geworden, kaum aber die vier Musiker. Leider ist der Trompeter Heiri Thürig im Jahr 2011 gestorben. 

Mit viel Schwung und Fröhlichkeit begeistert aber das neu geschaffene Trio "Tre maestri" auch heute noch mit ihrem vielseitigen Musizieren. Da die Gruppe auf elektronische Verstärkung verzichtet, entsteht ein Instrumentalklang und ein Gesang, der jung und alt in gleichem Mass berührt. Den Musikern steht eine breite Variation an verschiedensten Instrumenten zur Verfügung, darunter beispielsweise das Hackbrett, das Saxophon, die Panflöte bis Spranino oder die Gitarren und natürlich das Akkordeon. Wer sich von der stimmungsvollen Musik und dem Gesang der „Tre-maestri“ mitreissen lässt und die nostalgischen Klänge aus den 50er- bis 70er-Jahren geniesst, dessen Tänzer-Herz beginnt höher zu schlagen, und manch einer/eine wird eine sanfte Wehmut erfassen.

Am Schweizer Fernsehen aufgetreten am:

 Samstag, 1. April  2006 SF1  18.45 Uhr: „Hopp de Bäse“!

 

Instrumentierung:

Peter Bachmann: Panflöte, Querflöte,  Sopranino, Indische Flöte,  Percussion, Gitarre, Saxophon, Gesang

Emil Frey: Gitarre, Kontrabass, Tuba, Hackbrett, Gesang

Sepp Aregger: Akkordeon,  Gesang                  

                                                                             SB/SA